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Aus den Zahlen der im Jahr 2007 am Amphibienschutzzaun an der K19 aufgefangenen Tiere ergibt sich eine überaus
uneinheitliche Entwicklung:
- In Summe wird der von anderen Strecken beobachtete Trend eines deutlichen Rückgangs der aufgefangenen Tiere nicht bestätigt: das Gesamtergebnis liegt
zwar deutlich unter den Werten von 2004 und 2005, aber um 12,5% über dem von 2006. Nach Arten gibt es aber stark divergierende Entwicklungen:
- Der rückläufige Trend bei den Erdkröten setzt sich fort. Gegenüber den Jahren 2004 und 2005 hat sich das Ergebnis 2007 nahezu halbiert.
- Bei den Braunfröschen (Springfrösche und Grasfrösche zusammengefasst) haben wir hingegen das höchste Ergebnis seit Beginn der Aufzeichnung im Jahr
2002. Im Vergleich zu 2006 hat sich das Ergebnis mehr als verdreifacht. (Der in diesem Jahr erstmalig ausgewiesene höhere Anteil an Grasfröschen beruht möglicherweise auf Unsicherheiten bei der
Artenbestimmung durch z.T. weniger erfahrene Helfer).
- Bei den Molchen setzt sich der dramatische Schwund fort: die Bergmolche sind bei 15% des Rekordjahres 2004 (47 zu 310) angekommen, bei den
Fadenmolchen ist es noch schlimmer: nach dem Spitzenergebnis von 2003 (159 Exemplare) stehen wir jetzt bei 2,5% (4 Exemplare). Weitere Fortpflanzungswahrscheinlichkeit: sehr gering.
- Das im Vorjahr erstmalig beobachtete Froschsterben in der Nähe des großen Waldameisenhaufens ist erneut mehrfach aufgetreten. Der dem Haufen am
nächsten liegende Eimer (Nr. 24) wurde am 25.02. entfernt, danach traten vereinzelt weitere Totfunde in den benachbarten Eimern auf.
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