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Die Ergebnisse des Jahres 2008 weisen – nach einem Zuwachs im Jahr 2007 – insgesamt einen starken Rückgang an aufgefangenen Tieren – um mehr als 38% – gegenüber 2007 aus. Nach einzelnen Arten betrachtet, ergibt sich erneut eine überaus uneinheitliche Entwicklung:
- Der rückläufige Trend bei den Erdkröten setzt sich fort, hat sich aber erfreulicherweise deutlich abgeschwächt. Im Vergleich zu
2007 ist das Ergebnis mit 938 Tieren (2007: 1073) nur um rund 12,5% geringer ausgefallen.
- Bei den Braunfröschen (Springfrösche und Grasfrösche zusammengefasst) haben wir hingegen einen Schwund von fast 70%. Allerdings
hatte sich im Jahr 2007 das Ergebnis gegenüber 2006 mehr als verdreifacht, so dass wir 2008 mit insgesamt 366 Tieren wieder knapp auf dem Stand von 2006 (384 Tiere) angekommen sind.
- Bei den Molchen hat sich der dramatische Schwund nicht fortgesetzt: sowohl die Bergmolche als auch die Fadenmolche weisen ein
besseres Ergebnis als im Vorjahr aus. In Summe haben sich die Zahlen mehr als verdoppelt (2008: 110 – 2007: 51), bei den Fadenmolchen hat sich das Ergebnis gar verzehnfacht (40 im Vergleich zu 4).
- Auffallend ist, dass der Rückgang überwiegend im südlichen Teil des Zauns aufgetreten ist, wo die Zahlen nahezu auf die Hälfte gesunken sind. Im
nördlichen Abschnitt (Eimer 1 – 18) wurden hingegen ähnlich viele Tiere wie 2007 registriert (696 gegenüber 767). Der verlängerte Zaun hat sich hier positiv ausgewirkt. Der Rückgang im südlichen Teil ist
aber offenbar nicht auf die geänderte Trasse des Schutzzauns (in diesem Jahr entlang der Buchstraße) zurückzuführen, denn die Anzahl der Totfunde (überfahrene Tiere) ging von 4,9% in 2007 auf 3,7% zurück,
und es gab keine toten Frösche mehr in den Eimern (2006 und 2007 war wiederholt Froschsterben in der Nähe eines großen Waldameisenhaufens aufgetreten. Diese Stelle wird mit der neuen Zauntrasse nun
abgeschirmt).
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