|
Unser „Wappentier“ ist der Schwalbenschwanz (papilio machaon)
- ein Schmetterling, der bei
uns so selten geworden ist, dass es schon als Glücksfall bezeichnet werden kann, wenn wir auf einer unserer Exkursionen einen vorbeiflattern sehen. Er steht stellvertretend für den Grad akuter Gefährdung, in der sich viele Tier- und Pflanzenarten bei uns befinden, und erinnert uns an die Dringlichkeit der Aufgaben, die wir uns zum Schutz der Lebensvielfalt in unserer Kulturlandschaft vorgenommen haben.
In unserer Region finden wir die Raupen an Fenchel, Rosskümmel, Dill, wilder Möhre, usw. Die erwachsenen Falter saugen an Disteln, Karthäusernelken, auf Kleefeldern und in unseren
Gärten, wenn wir ihnen entsprechende Blüten oder einen Sommerflieder (Buddleia fallowiana, – siehe nebenstehendes Bild) zur Verfügung stellen.
Auf den extensiv gepflegten Wiesen des NV-S sind in
jüngerer Zeit auch wieder öfter Schwalbenschwänze zu sehen, die hier Nahrung finden und auch ihre Eier ablegen.
|