Aktuelles

Einladung des BUND zur Podiumsdiskussion

Thema: „Politik ist nötig, damit gutes Leben einfacher wird“,
Überlegungen zur Postwachstumsgesellschaft mit Diskussion
Referentin: Prof.Dr. Angelika Zahrnt

Wo:           Universität Landau   Fortstrasse 7    Hörsaal 001

Wann:        30.11.2017     20.00 Uhr

Einer rief und viele folgten: Arbeitseinsatz des NV-S Niedehorbach an der Lößsteilwand

Am Samstag dem 17.11.2017 haben Mitglieder der Ortsgruppe Niederhorbach mit zahlreicher Unterstützung aus der Bevölkerung, wie in den vergangen Jahren die jährlich erforderlichen Pflege und Erhaltungsmaßnahmen an der Lößsteilwand in der Niederhorbacher, Gemarkung durchgeführt.

Bilder mit freundl. Genehmigung der Ortsgruppe Niederhorbach, Rolf Lambach

Hinweis auf Bericht in Pfalz-Express.de

Im Pfalz-Express sind ab dem 13.11.2017 unter nachfolgendem link, für die nächsten Wochen mehrere Artikel unseres Mitglieds Kurt von Nida, über die NVS-Stiftung und die NVS-Arbeit zu finden.

Der Titel des ersten Beitrags lautet:

Südpfälzer NVS-Stiftung erhält Fördermittel – auch Bürger können durch Schenkungen zum Umweltschutz beitragen
http://www.pfalz-express.de/suedpfaelzer-nvs-stiftung-erhaelt-foerdermittel-auch-buerger-koennen-durch-schenkungen-zum-umweltschutz-beitragen

Fettfutteraktion 2017

Große Resonanz fand auch dieses Jahr wieder unsere Fettfutteraktion auf dem Gartengrundstück von
Herbert Riebel in Ilbesheim. Freitag und Samstag wurden aus Sonnenblumen, ausgelassenem Rinderfett, Haferflocken und Getreidekörnern insgesamt ca. 1 Tonne Fettfutter hergestellt.
Ein herzliches Dankeschön allen Helferinnen und Helfern, die zu diesem Ergebnis beigetragen haben.
Insbesondere waren im Vorfeld ca. 300 kg Rinderfett vom Schlachthof abzuholen und auszulassen, damit es für die Herstellung des Fettfutters zur Verfügung stand.
Neben Herbert Riebel waren hier insbesondere Rolf Lambach, Kurt Koch sowie Uwe Deck aktiv.
Die frisch gefüllten Futterhölzer sollten nicht nur im Garten aufgehängt werden. Um möglichst vielen Wintervögeln dieses energiereiche Futter zu Teil werden zu lassen, werden von unseren Mitgliedern etliche Futterplätze in der freien Landschaft versorgt.
Kurt Garrecht

Fleißige Helfer bei der Apfelernte …

Viele fleißige Helfer gab es bei der diesjährigen Apfelernte auf unseren Streuobstwiesen in Hochstadt.  Schulkinder der Grundschule Offenbach nutzten einen Ausflug mit ihren Lehrerinnen, um ihre  mitgebrachten Taschen und Körbe mit Äpfeln zu füllen.  Es machte allen sichtlich Spass, die Äpfel vom Baum zu pflücken oder vom Boden zu lesen, obwohl die Apfelernte infolge frostiger Temperaturen während der Blüte deutlich geringer als sonst  auf diesen Flächen ausfiel.
Es gab zudem die verschiedensten Sorten zum Probieren und anschließend wurde die Apfelernte in der Schulküche zu Kompott und Marmelade verarbeitet.
Ganz anders fiel die Apfelernte auf den Streuobstwiesen in Billigheim aus, hier hatten die frostigen Temperaturen kaum Schaden angerichtet. Die Billigheimer Ortsgruppe konnte bei ihrer traditionellen Apfelernte ca. 6 Tonnen Äpfel ernten, die, als Apfelsaft in Flaschen abgefüllt, an Vereinsmitglieder, Freunde und Unterstützer des Naturschutzverbandes abgegeben wurden. Darüber hinaus konnten noch weitere rund 2 Tonnen Äpfel an Interessierte abgegeben werden.

Kurt Garrecht

Monatstreffen im Oktober in Minfeld der Wirkungstätte von Werner Staat

Am  Dienstag, den 10. Oktober fand das monatliche Aktiventreffen diesmal in Minfeld statt. Der Schwerpunkt lag dementsprechend auf der Flurbereinigung in Minfeld und der Formulierung der Wünsche des NVS zur Einbringung seiner Grundstücke in das Flurbereinigungsprojekt.
Werner Staat, Pilipp Heintz und Mathias Kitt erläuterten vor Ort fachkundig die Wünsche des NVS. Auf dem Gebiet der Gemeinde Minfeld besitzt der NVS, bzw. die Stiftung sehr viele Grundstücke, die in früheren Jahren von Werner Staat für den NVS aufgekauft wurden. Werner sei Dank dafür. 
Beim anschließenden Treffen im "Uff de Bach" wurden weitere Themen behandelt.  Ein Thema war  das Kobra-Programm für die Südpfalz-Biotope, das von Dieter Zeiss und Kurt von Nida mit den Landräten erörtert wurde, ferner der gemeinsame Kassenbericht aller im NVS zusammengefassten nicht eingetragenen Vereine. Nachfolgende Bilder zeigen Impressionen aus der Begehung der Biotope in Minfeld.

(K. Bögelspacher)

Liebe Apfelsaftfreunde, liebe Naturschützer
 

Die diesjährige Apfelsaftaktion der NV-S Ortgruppe Billigheim war wieder ein voller Erfolg.

Sowohl die Erntemenge als auch die Anzahl der aktiven Helfer hat die Erwartungen weit übertroffen und auch das herrliche Wetter, stahlender Sonnenschein mit angenehmen Temperaturen, hat zum Gelingen wesentlich beigetragen.
Einen Eindruck vermitteln nachfolgende Bilder.

Apfelsaftaktion des NV-S mit Kindern der Klingbachschule

Vom Baum bis ins Glas...

Wie schon seit Jahren guter Brauch, hatte auch in diesem Jahr der Naturschutzverband Südpfalz, NVS Ortsgruppe Billigheim-Ingenheim die Klingbachschule eingeladen, mit Schülerinnen und Schülern das Herstellen von Apfelsaft auf den Streuobstwiesen des NVS zu erleben. Gerne wurde das Angebot wieder wahrgenommen. Am üblichen Wandertagstermin machten sich am Purzelmarktmontag 22 Zweitklässer auf den Weg in Richtung Mühlhoferwald, um dort den Herstellungsprozess vom Apfel am Baum bis zum Saft im Glas selbständig kennenzulernen. Kurt Koch vom NVS hatte dankenswerter Weise wieder keine Mühe gescheut und kam mit Mühle, Bütte und Presse beladen zum Ort des Geschehens. Mit großer Erwartungsfreude gingen die Kinder ans Werk. Vom Auswählen des Apfelbaumes „ der hat so schöne rote Äpfel“ konnten die Kinder die einzelnen Arbeitsschritt konkret erfahren. So füllten sie mit Feuereifer ihre mitgebrachten Eimer, schleppten sie bis zur Mühle und durften unter erheblichem Krafteinsatz das Mahlen der Äpfel übernehmen. Weil sich nicht alle Äpfel problemlos zermahlen ließen, lockte diese Beobachtung bei einem Kind die feinsinnig-gefühlvolle Bemerkung hervor: „Ich glaub, der Apfel will nicht sterben....“ Das Umfüllen der zermahlenen Äpfel in die Presse, das ebenfalls Kraft fordernde Abpressen und schließlich das Auffangen und Schmecken des selbst gepressten Saftes begeisterte die Kinder. Nicht zuletzt konnten sie bei einem kleinen Rundgang mit Herbert Bingemer auf der Steuobstwiese weitere Entdeckungen machen: Der Lebensturm mit der großen Hinweistafel motivierte die Kinder zu Fragen und sogar zum Erlesen schwieriger Namen... Beim Öffnen eines Nistkastens konnten sie nicht nur den Nestbau  bewundern, man wurde auch auf die vielen Ohrenschlüpfer aufmerksam, die sich dort aufhielten. Eine besonders große Überraschung bot dann ein weiterer Nistkasten: Eine Fledermaus hatte ihn als Unterschlupf auserkoren...überraschende Äußerungen wie „...ich dachte, die Fledermäuse sind viel größer...“ zeigen, dass neben dem leckeren Apfelsaft auch weitere Naturbegegnungen geschaffen werden konnten, die die Kinder zu Fragen anregten und unbewusst für die Bedeutung solcher Biotope sensibilisierten. Ein herzliches Dankeschön an alle Ehrenamtlichen, die diese schöne Aktion wieder ermöglichten. 

Mit blühenden Landschaften Lebensgrundlagen für Bienen und Insekten schaffen

In vielen Medien wurde im Laufe des Sommers immer wieder auf den deutlich feststellbaren Rückgang verschiedenster Insekten und deren Auswirkungen auf  den Bestand von Vögeln, Fledermäusen und Amphibien hingewiesen. Weil  Blüten- und Nutzpflanzen von Insekten bestäubt werden, hat dies entscheidende Auswirkungen auf die gesamte Umwelt. Insbesondere das weithin beobachtete  Bienen und Hummelsterben sei äußerst problematisch und fordert zu Schutzmaßnahmen zur Erhaltung natürlicher Lebensräume und damit der Artenvielfalt heraus. Dennoch wird dieser erschreckenden Tatsache in der Allgemeinheit noch immer wenig Gewicht  beigemessen. Wie man diesem Zustand entgegenwirken kann, zeigt das Beispiel eines „blühenden Grundstücks“ bei Ilbesheim. Herbert Riebel, Mitglied des NVS, ein gefragter Bienenspezialist und Imker in Ilbesheim, kennt die Problematik des Bienensterbens bestens. Deshalb legte er größten Wert darauf, dass in das von der  Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz  (NVS-Natur Stiftung) 2016 mit finanzieller Unterstützung von der Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz erworbene Grundstück blühende Wildpflanzen eingesät wurden. Mit ihm hat sich Sven Leiner, Biowinzer und aktiver Naturschützer aus Ilbesheim, sehr stark eingebracht und die Vorbereitung und Einsaat der Fläche erfolgreich organisiert. Wie das Foto zeigt, hat sich daraus im Birnbachtal zwischen Ilbesheim und Leinsweiler eine blühende Landschaft entwickelt, die für   Bienen und Hummeln rund um das Bienenjahr Nahrung bereit hält. Sonnenblumen, Malven, Buchweizen, vielfältige Wickenarten und andere Ackerwildkräuter bieten den bedrohten Arten eine reich gedeckten Tisch. Ein ermutigendes Zeichen dafür, wie der Erwerb oder die Übertragung von Grundstücken auf die NVS-Natur-Stiftung natur- und umwelterhaltenden Maßnahmen dient. Das ehrenamtliche Engagement vieler trägt dazu bei, den in Gefahr geratenen  natürlichen Grundlagen unseres Lebens entgegenzuwirken, die Artenvielfalt zu erhalten und die Lebensbedingungen für Pflanzen, Tiere und Menschen in Einklang zu bringen. Sollten Sie  Grundstücke zum Erwerb oder als Schenkung kennen, die Sie in ähnlicher Weise für den Naturschutz erhalten möchten, dürfen Sie gerne Kontakt aufnehmen unter
kontakt@nvs-natur-stiftung.de oder Tel. 06349/8644.

Sommerfest der NVS Ortsgruppe Kandel

Am So., den 19.08. fand wieder das traditionelle Sommerfest des NVS statt, das die Ortsgruppe Kandel organisierte und ausrichtete – und das seit 1986 jedes Jahr!
 Ab 11:30 Uhr gab es leckere Steaks und Bratwürste mit tollen frischen Salaten zum Essen, und als Novum herrliche Flammkuchen, auch für Vegetarier! Diese wurden gespendet und zubereitet von Georg Tomandl  - ganz herzlichen Dank dafür! Natürlich gab es auch Kaffee und fantastische selbstgemachte Kuchen und Torten!
 Attraktiv war auch der lange Tisch mit vielen schönen Geschenken aus der Kandeler Geschäftswelt, so daß auch ordentlich Geld in unsere Vereinskasse gelangte – für neue Projekte!
Daneben ein Büchertisch von Dr. Anke Sommer und Bettina Wingerter – sie spendeten auch einen Anteil ihrer verkauften Bücher! Danke!
 Höhepunkt um 15 Uhr war: ein Beamer –und Filmvortrag über „Kobolde der Nacht“ von unserem Fledermausbotschafter Wolfram Blug! Die Zuhörer waren ganz fasziniert von dem Treiben dieser nachtaktiven Säugetiere.
Unser Dank gilt allen Gästen (3 neue Mitglieder!), aber ganz besonders auch den vielen, treuen ehrenamtlichen Helfern, die einen ganzen Tag – vom Aufbau über Ausschank bis zum Abbau opferten, um unser Fest – auch zum Wohle unserer Natur – zu ermöglichen!
 Einen ganz herzliches Dankeschön ergeht auch an die Familie Zapf, die uns erlaubte, in ihrem Nebenhof zu feiern – toll! Mit Schwalben über unseren Köpfen und Blick auf zwei Störche auf ihrem Nest! Das war schon ein wunderschönes Ambiente – passend für den Naturschutzverband Südpfalz!
Gut 100 Besucher feierten mit uns das letzte Fest, das die OG Kandel veranstaltete. Wer führt diese Tradition 2018 weiter? Vielleicht die jüngste OG Herxheim? Sie werden tatkräftig unterstützt von Siggi Schweers und Norbert Rapp, die dieses schöne Fest nun 31 mal in Kandel vorbereitet und durchgeführt haben.
 

Erfolgreiche Montage von 5 Brutkästen für Falken auf dem Gelände des Wertstoff- und Wirtschaftszentrums bei Edesheim

Mit Unterstützung der freiwilligen Feuerwehr Edenkoben und der freundlichen Genehmigung des Wertstoffzentrums Edesheim, konnten bei strahlendem Sonnenschein fünf Falkenbrutkästen an den Fassaden der 2 Hallen auf dem Gelände des Wertstoffhofs montiert werden

Hans Hassenpflug unser Experte zu diesem Thema, hatte in Heimarbeit die Kästen aus wetterfesten Mehrschichtplatten gebaut.

Die Kästen wurden an den Blechfassaden, die ein wellenförmiges Profil aufweisen, mit Blindnieten befestigt.
Zum Schutz vor Sonne und Wetter wurden soweit dies möglich war, die Kästen zusätzlich an die senkrechten Stützen angelehnt und auf die waagerechten
Doppel-T-Träger aufgesetzt.

Da Falken als schlechte Nestbauer gelten, packte unser Experte als Nistunterlage noch ein paar Hände voll Rindenmulch in die einzelnen Kästen.

Ja und jetzt heißt es warten bis zur nächsten Brutsaison.

Bilder von der Kräuter- und Heilpflanzenwanderung am 10. 8.

Der Naturschutzverband Südpfalz, speziell die Ortsgruppe Kandel, ludt zu einer besonderen Führung ein:
Der Arzt und Apotheker Alexander Roth aus Annweiler erklärt Interessantes und Wissenswertes über Wirkstoffe und Anwendungsmöglichkeiten der heimischen Pflanzen am Wegesrand, an denen man meist achtlos vorübergeht. Als Co-Referent begleitete der Biologe Norbert Rapp aus Kandel die Wanderung. Stechapfel, Eisenkraut, Wilde Möhre, Geruchlose Kamille, bleitbrlättriger Ampfer, das sogenannte Scheisskraut, die Karde, Mädesüß, Brenn- und Taubnessel, Schafgarbe, Johanniskraut, Rainfarn, Spitzwegerich, Klette, Ackerschachtelhalm, Ackerstiefmütterchen, Beifuss, Wilde Malve und andere Pflanzen wurden bestimmt und ihre medizinische Wirkung aufgezeigt.  Trotz des trüben Wetters nahmen über 20 Teilnehmer an der interessanten  Wanderung teil. Eine vollständige Liste aller beobachteten Pflanzen und ihre Wirkungen kann bei Siggi Schweers erhalten werden. ( norbert.rapp@nv-s.de )

Monatstreffen in Hochstadt am 8.8.2017

Unser monatliches Treffen für den August fand dieses mal in Hochstadt statt.
Gerd Pressler und Kurt von Nida zeigten uns vorab Maßnahmen der Flurbereinigung in
Hochstadt, Grundstücke und Aktionen der Ortsgruppe sowie Obstbaum-Grundstücke, die der NVS in Zukunft pachten und pflegen möchte.
Die Flurbereinigung in Hochstadt kann als sehr gelungen bezeichnet werden.
Bei der Anordnung der Ökoflächen wurde besonderer Wert auf die Vernetzung
zu einem Verbundsystem gelegt. Nur auf diese Weise können die Flächen ihre volle Wirkung für den Artenschutz entfalten.
Als Besonderheit sind auch zwei Hohlwege zu erwähnen, die für gefährdete
Arten aus Flora und Fauna von großer Bedeutung sind.
Alle Teilnehmer waren von der Schönheit der Landschaft und den Maßnahmen angetan.
Besonders erfreute eine vorbeifliegende Rohrweihe alle Teilnehmer.

Im Anschluß an die Flurbegehung fand die übliche Sitzung statt, in der die derzeit
aktuellen Fragen behandelt wurden.
Die Nachfolgende Bilder sollen einen kleinen Einblick in unser Besichtigungsprogramm geben.
(Kurt Bögelspacher)

Lebenswerk von Herwarth Bingemer                                  Rundfahrt um Barbelroth zu Objekten des NVS

Herwarth Bingemer stellte am 2. Juli die Objekte des Naturschutzverbandes in der Gemeinde Barbelroth vor.
Die nachfolgende Bilder geben nur einen kleinen Einblick  in seiner Arbeit wieder.  Feldhecken, Trockenmauern, Lebenstürme, Folientümpel, diverse Bäume bereichern die Landschaft. Desweiteren werden ehemalige Ton- und Sandgruben betreut.

Auch das von ihm iniziierte Natur- und Kinderparadies "Miniamazonas" und "Minidschungel" dürfte vielen Kindern aus Barbelroth und Umgebung in guter und lebhafter Erinnerung sein.

Und da bekanntlich die Hoffnung zu allerletzt stirbt, findet sich vielleicht doch noch ein  Nachfolger, zur Weiterführung der Arbeit von Herwarth.

Am 4. 6. 2017 wurden in Neuburg am Rhein 30 junge Sumpfschildkröten ausgewildert.
Dies ist eine gemeinsame Aktion von NABU, Sealife Speyer und privaten Züchtern.

Der NVS unterstützt diese Aktion.

In der Nähe des Auswilderungsplatzes verläuft der Sumpfschildkrötenpfad mit Informationen zur Aktion.

Hier kann von einem Beobachtungsturm aus, mit etwas Glück und Geduld die eine oder andere ausgewilderte Sumpfschildkröte gesehen werden.

Sumpfschildkröten waren früher in unserer Gegen weit verbreitet.


Auf dem Bild sind unsere Mitglieder H.J. Schygulla und Dr. Weiser mit einer markierten Sumpfschildkröte zu sehen.

 

Unter Projekte / Presse befindet sich zu diesem Thema ein Beitrag unseres Mitglieds Monika Bögelspacher aus dem Regionalteil der RHEINPFALZ

Toller Bruterfolg von Turmfalken in einem Nistkasten am Umspannungsgebäude der Pfalzwerke-Netz in Edesheim

Je länger man zuschaut, umso mehr Junge werden es. Auf dem unteren Bild zählt man schon 6 Küken und auch der vorne auf dem Anflugbrett ist ein Jungvogel.

Es ist dies wieder mal ein Beleg dafür, dass gebäudebrütende Turmfalken stets erfolgreicher sind als solche, die in Baumnestern von Elstern oder Krähen brüten.

Der Kasten befindet sich wie schon in der Überschrift beschrieben am Umspannungsgebäude der Pfalzwerke-Netz in Edesheim.

Ich möchte die Pfalzwerke dazu ermutigen, weitere Aktionen dieser Art zuzulassen.

Die Kästen baue ich selbst, die Pfalzwerke bringen sie an. Nirgendwo habe ich Turmfalken in höherer Dichte gesehen, als an der Weinstraße.

Die Infrastruktur der Pfalzwerke und die Lebensansprüche des Turmfalken passen hier kongenial zusammen und die Pfalzwerke sollten diesen Vogel „adoptieren“.

In Edenkoben und Edesheim sind bis jetzt fünf dieser Kästen angebracht und ich bin gerne bereit für den Raum etwa zwischen Landau und Neustadt meine Unterstützung zur anzubieten um weitere Kästen zu bauen und an geeigneten Stellen zu platzieren.

 

H.–W. Hassenpflug

Aufruf zur Suche von Grundstücken für den Naturschutz

Bitte um Unterstützung für Forschungsprojekt der Uni Landau 

Bericht über unsere fast schon traditionelle Exkursion ins Naturschutzgebiet Waghäusel.

Unsere diesjährige Exkursion ins Naturschutzgebiet Waghäusel, ein Ornithologischer Höhepunkt im Kalender des NVS.

Am Sonntag, den 9.4. 2017 folgten rund wiederum 30 Vogelliebhaber unserer Einladung zur Fahrt ins Naturschutzgebiet bei Waghäusel.
Sie konnten dabei im Laufe der Exkursion mehr als vierzig verschiedene Vogelarten beobachten. darunter Rohrweihen, Graugänse mit Jungen, Nilgänse, Schwarzmilane, Kolbenenten, Löffelenten, Krickenten, Purpurreiher, Rohrammern, Bartmeisen, Grünschenkel, Blaukehlchen.
Auch das Wetter war ideal, blauer Himmel, Sonnenschein und angenehme Temperaturen.
Ulrich Mahler, der beste Kenner des Gebietes, wies die Teilnehmer auf Besonderheiten hin, die wir sonst nicht gesehen hätten, so z.B. dass eine Streifengans-Mutter Jungen hatte, dass es aber kein Streifengans Männchen dazu gibt. Folglich muss es also einen Vater aus einer anderen Art geben.
Seit Jahren führt Ulrich, ein Studienfreund unserer Mitglieder Siggi Schweers und Norbert Rapp, diese Exkursion für uns durch, wofür wir von anderen Organisationen ein bisschen beneidet werden. Siggi und Norbert sei dafür und für die Organisation gedankt!
Neben Vogelbeobachtungen konnte man auch Schmetterlinge, z.B. das Landkärtchen, den C-Falter, Aurorafalter und  Wollschwärmer sehen. Auch ein Laubfrosch war zu beobachen, sowie viele Winterlibellen und auch eine Morchel stand am Wege.
Wiederum eine gelungene Exkursion und Waghäusel bleibt immer einen Besuch wert.
Bei unserem monatlichen Treffen in Heuchelheim am darauf folgenden Dienstag konnten wir einen kleinen Film über Waghäusel ansehen, der viele unserer obigen Beobachtungen wiederholt.
Interessenten können den Film unter der nachfolgenden Adresse: https://www.youtube.com/watch?v=mZ-lYI-47qI im Internet ansehen.

Nistkastenreinigung beim NV-S

Mit dem regelmäßigen "Frühjahrsputz" der in der Billigheim-Ingenheimer Gemarkung ausgehängten Nistkästen eröffneten Mitglieder der NV-S Ortsgruppe Billigheim-Ingenheim (Naturschutzverband Südpfalz) am 12.02.2017 die diesjährigen Arbeits- – und Pflegeaktionen.  Etliche ehrenamtliche Mitglieder fanden sich ein, um rechtzeitig vor Beginn der Brutsaison die zahlreichen Nisthilfen in der Gemarkung zu reinigen und für das neue Brutjahr vorzubereiten. Die diesjährige Feststellung von Vogelfreunden, dass während der kalten Jahreszeit auffallend weniger Vögel an den Futterhäusern zu beobachten waren, misst der Aktion eine besondere Bedeutung zu: Wird hier schon tatsächlich der von Fachleuten beobachte drastische Rückgang der Insektenpopulation und dadurch ein Mangel an Nahrungsangebot spürbar? Oder  liegen für diese Beobachtung andere Ursachen vor? Es wäre wünschenswert, dass viele unserer noch vorhandenen Singvögel die Bruthilfen annehmen und die vorhandenen Vogelarten auch durch  Bereitstellung eines angemessenes Nahrungsangebotes erhalten werden können. Dazu gehören viele weitere Naturpflegemaßnahmen, die dem Artenschutz dienen und fortlaufend von Mitgliedern des NV-S durchgeführt werden müssen. So bleibt auch die regelmäßige jährliche Säuberung der Nistkästen für die Gesunderhaltung der Vögel überlebenswichtig, denn durch alte oder verunreinigte Nistmaterialien besteht die Gefahr der Parasitenübertragung. Im Winter dagegen erfüllen diese künstlichen Nisthilfen auch weitere wichtige Aufgaben. "Überwinterungsgäste" wie Eichhörnchen, Mäuse, Schmetterlinge und andere Insekten  finden dort Schutz und sind bei den Reinigungsaktionen immer wieder zu finden. Jetzt müssen sie allerdings Platz machen für das neue Gelege.

 

Wer den NVS mit dem Anbringen von weiteren Nisthilfen im eigenen Garten unterstützen will, kann dies gerne tun. Interessenten können sich mit Uwe Deck (Tel. 06349/1303) oder Dieter Zeiß (06349/8644) in Verbindung setzen. Und sollten Sie bereits Nistkästen im eigenen Garten haben: Denken Sie bitte rechtzeitig an deren Reinigung, die Brutsaison steht vor der Tür!
Text: T.Holk, Fotos: Babette Meyer

Naturschützer mit ganzem Herzen!

Gerd Kümmel wurde für seine Lebensleistung im Einsatz für den Naturschutz von der Aktion PfalzStorch mit dem Gerhard-Postel-Naturschutz 2017 ausgezeichnet.

Mit diesem Preis, der an den Umweltpfarrer, Naturschützer und Aktion PfalzStorch-Begründer Gerhard-Postel erinnern soll, werden Personen oder Initiativen geehrt, die sich in besonderem Maße für den Naturschutz einsetzen. Wie Dieter Zeiß, erster Vorsitzender der Aktion PfalzStorch, erklärte, wird der Preis bereits zum vierten Mal verliehen.

Der Laudator, Rolf Wambsganß, seit über 40 Jahren Wegbegleiter von Gerd Kümmel, konnte nur einen Teil der zahlreichen großen und kleinen Projekte, wie z. B. die besonderen Leistungen im Amphibien-, Fledermaus- und Vogelschutz ansprechen, denn die Erfolgsliste ist all zu lang.

Wambsganß ging  auch auf Kümmels außergewöhnliche Fähigkeiten, wie Organisationstalent, Beharrungsvermögen, Überzeugungskraft sowie auf die harmonisierende Art ein, die ihn 25 Jahre lang den Naturschutzverband Südpfalz mit einem guten Händchen als erster Vorsitzender führen ließen.

In der von den Jagdhornbläsern Südl. Weinstraße umrahmten Feierstunde im Rheinland-Pfälzischen Storchenzentrum wurde Gerd Kümmel der Naturschutzpreis von Landrat Dr. Fritz Brechtel überreicht.  Brechtel konnte auf eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Preisträger im Landesbeirat für Naturschutz und Landespflege sowie auf zahlreiche gemeinsame Projekte zurückschauen. Sein Geschenk, „eine Fahrt mit dem Römerschiff Lusoria mit einer Mannschaft seiner Wahl“ überreichte er mit den Worten „Er hat ihn verdient“. Diesem Lob schloss sich auch MdB Dr. Thomas Gebhart in seinen Grußworten an. Auch Prof. Karl Keilen, Bürgermeister von Bornheim, gratulierte Kümmel zu dem Preis. Wie stolz die Stadt Kandel auf den dort wohnhaften Preisträger ist, versicherte Günther Tielebörger bei seinen Glückwünschen.

Der langjährige Freund, Norbert Rapp, erinnerte an die Exkursionen ins Ausland und die vielen, schönen, gemeinsamen Erlebnisse in der Natur und wünschte ihm, dass er noch lange aktiv bleibt, genau wie sein ebenfalls langjähriger Wegbegleiter, Heinz Wissing.

In seiner Rede erinnerte Gerd Kümmel an Gerhard Postel und versicherte, dass dieser ihm immer ein Vorbild gewesen sei.

Danach lud Dieter Zeiß die zahlreichen Gäste zu einem Schluck Bornheimer Secco und zu Häppchen ein, die der Bioland-Betrieb Carsten Carius, Gerhard-Postel-Preisträger von 2014, spendiert hatte.

Laudatio auf den Preisträger im gesamten Wortlaut

Verleihung des Gerhard Postei Naturschutzpreises an Gerd Kümmel
am 05.03.2017 im Storchenzentrum in Bornheim
LAUDATIO
Zu der Ehre, die Laudatio für den Preisträger Gerd Kümmel halten zu dürfen, bin ich gekommen, weil ich vermutlich sein ältester Weggefährte bin. Es sind jetzt annähernd 40 Jahre her, dass wir uns zum ersten Mal begegneten. Aus dieser Begegnung ist im Laufe der Jahrzehnte eine Freundschaft geworden.
Ich werde jetzt nicht auf seinen Werdegang beim NVS vom Mitglied zum Fachreferenten über den 2. zum I. Vorsitzenden und jetzt zum Ehrenvorstand berichten . Vielmehr möchte ich aus der Erinnerung heraus das hervorheben, lieber Gerd, was dich über all die Jahre bewegt hat und was du in dieser Zeit im heimischen Naturschutz bewegt hast.
Ein Gedächtnisprotokoll ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Begonnen hat es mit deiner Liebe zu den heimischen Amphibien. Durch eine Zufallsbegegnung mit einer Biologin an den Jockgrimer Tongruben, die dich mit den selteneren Arten unserer heimischen Amphibien bekannt machte, wurde dein Interesse an den Frosch- und Schwanzlurchen geweckt. Damals war die Artenvielfalt dieses Biotops noch größer als heute, selbst Gelbbauchunken lebten noch in seinen Flachwasserzonen. Und wie es deiner Art entspricht, hast du dich intensiv mit diesen Tierarten befasst
und dabei festgestellt, dass die meisten von ihnen auch damals schon durch den Verlust von Lebensräumen stark gefährdet oder gar vorn Aussterben bedroht waren. Dir war sofort klar, da muß etwas geschehen.
Und so entstanden in der Folge in der Bruchbach-Otterbachniederung zwischen Kandel und Freckenfeld und im Erlenbachtal beiderseits des Oberbuschwaldes einige der schönsten und wertvollsten Biotope der Südpfalz fiir Laubfrosch, Kammmolch, Wechselkröte u. Co.. Paradiese aus zweiter Hand, wie wir damals sagten, von denen auch viele Insektenarten wie Wasserkäfer und verschiedene Libellen und Vogelarten wie Teich- und Sumpf-rohrsänger und die Rohrammer profitierten.
Es soll auch nicht verschwiegen werden, dass du tatkräftige Unterstützung durch Ortsgruppen des NVS erfahren hast, dabei soll insbesondere die OG Minfeld Erwähnung finden. Auf die Beschaffung der finanziellen Mittel für Grundstückserwerb, Baggerarbeiten und weitere Kosten will ich gar nicht im Einzelnen eingehen. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang nur die Stiftung Natur- und Umweltschutz Rheinlandl-Pfalz und die Schatzmeisterin der OG Kandel des NVS Sigrid Schweers.
Aber letztendlich waren es deine Tatkraft, dein Organisationstalent und dein beharrlicher Wille, die trotz vieler Schwierigkeiten und Widerstände dafür sorgten, dass der Laubfrosch heute wieder im Otterbachtal und im Erlenbachtal ruft. Die Feuchtbiotope, die in der Bruchbach-Otterbach-Niederung durch deine Initiative entstanden sind werden jetzt auch in das Naturschutzgroßprojekt Bienwald integriert.
Unter deiner Regie entstanden weitere wertvolle Lebensräume in Form von Feuchtbiotopen,
Streuobstwiesen, Trockenmauern und Orchideenwiesen in der gesamten Südpfalz, auf die ich jetzt aus zeitlichen Gründen im Einzelnen nicht eingehen kann, was mir bei der Vielzahl auch ziemlich schwer fallen würde Selbst im Pfälzerwald im Quellbereich des Potzbaches entstand unter deiner Führung in Zusammenarbeit mit dem damaligen Forstamt Bergzabern ein Feuchtbiotop, das sich zu einem wertvollen Laichgewässer für u.a. Bergmolche und Feuersalamander entwickelte. Ich weiß, dass Feuersalamander lebendgebärende Tiere sind und nicht ablaichen, aber mir fällt jetzt kein besserer Begriff für dieses Gewässer ein, an dessen Rand wir übrigens die seltene gerandete Jagd- oder Listspinne beobachten konnten. Diese große Spinne ist mir erst zwei Mal begegnet, beide Male im Pfälzerwald.
Bei vielen dieser Projekte wurde dir auch die wohlwollende Unterstützung kommunaler Behörden zuteil, wie z.B.die der Kreisverwaltung Germersheim, der Kreisverwaltung SÜW und der Verbandsgemeinde Kandel. Bei all diesen Körperschaften warst du ein gern gesehener Partner und Berater in Sachen Naturschutz. Vermutlich bist du es auch heute noch.
Dein Engagement im heimischen Fledermausschutz muss aber unbedingt noch erwähnt werden. Gemeinsam mit dem Experten und unserem Freund Heinz Wissing und dem leider viel zu früh verstorbenen Franz Grimm hast du in der Süd- und Südwestpfalz Felsenhöhlen, Bergwerkstollen und ehemalige Eiskeller sichergestellt und gegen ungebetene Eindringlinge abgesichert und damit wertvolle und dringend benötigte Winterquartiere für unsere gefährdeten Fledermausarten erhalten oder neu geschaffen. Auch hier stand man wieder im Wettbewerb mit anderen Interessen. Beispielhaft dafür ist die ehemalige Eisenerzgrube Petronella bei Bad Bergzabern, die uns viel Arbeit, Mühe und Ärger bereitete. Es gab starke Bestrebungen, das ehemalige Bergwerk für den Tourismus zu öffnen. Aber deine sprichwörtliche Beharrlichkeit und deine Überzeugungskraft führten auch hier wieder zum Ziel. Die Petronella ist heute eines der bedeutendsten Winterquartiere für Fledermäuse in der Region.
Ausgesuchte Teile des Bienwaldes hast du mit Fledermauskästen und Vogelnistkästen bestückt. Unvergesslich unsere jährlichen spätsommerlichen oder frühherbstlichen Kontrolltourenn mit Heinz Wissing, der uns mit den einzelnen Fledermausarten und ihrer Biologie vertraut machte und unsere Begegnungen mit Haselmäusen, Gelbhalsmäusen und anderen Höhlenbewohnern.


Noch einen Höhepunkt deiner Naturschutzlaufbahn will ich zum Schluss hervorheben.:

Irgendwann in den 80igern des letzten Jahrhunderts entdeckte der Wasservogelexperte des NVS H.J. Schygulla auf einer Insel in einem Baggersee in der Daxlander Au bei Neuburg ein brütendes Paar Flussseeschwalben. Das war insofern eine kleine Sensation, weil die Flussseeschwalbe bis dahin in Rhld.Pf als ausgestorben galt. Als Gerd Kümmel davon erfuhr, nahm er die Sache sofort in die Hand. Er hatte gleich Vorstellungen von einem Wiederansiedlungsprojekt. Dies begann damit, dass wir nach der Brutzeit als die Flussseeschwalben. auf dem Weg ins Winterquartier in Afrika waren, versuchten die Insel vom Bewuchs der Kanadischen Goldrute zu befreiten. Die Seeschwalben sind bodenbrütende Vögel und wollen freie Sicht. Aber so leicht lässt sich die Goldrute nicht vertreiben . In den Folgejahren arbeiteten wir mit Teichfolie und Kies. Das Material musste mit dem Ruderboot auf die Insel verbracht werden, wobei es auch schon einmal vorkam, dass einer über Bord ging und das nicht bei angenehmen sommerlichen Temperaturen. Leider waren unsere Bemühungen nicht sehr erfolgreich.

Aber so leicht gab unser Gerd Kümmel nicht auf. Nachdem er erfuhr, dass man andernorts mit so genannten Kunstinseln erfolgreich war, war dies der nächste logische Schritt. Eine Herkulesaufgabe, nicht nur in finanzieller Hinsicht, sondern auch was die Manpower anbelangt. Ich will jetzt auch hier aus zeitlichen Gründen nicht auf die jährlichen umfangreichen, zeit- und personalaufwändigen Arbeitseinsätze eingehen, aber erwähnen muss ich das Kiesabbauunternehmen und seinem dortigen Betriebsleiter Rolf Pfirrmann - auch NVS-Mitglied und eifriger Naturschützer-, die uns tatkräftig unterstützten und sehr geholfen haben.. Dr. Peter Keller, langjähriger Vorsitzender der GNOR "Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie in Rheinland-Pfalz" und Leiter des Naturschutzgroßprojektes Bienwald hat, wie er mir selbst berichtete, dort seine ersten Erfahrungen in praktischer Naturschutzarbeit gemacht und Gerd Kümmel war, wie er mir außerdem versicherte, damals sein großes Vorbild im Naturschutz.

Auch bei diesem Projekt verfolgte Gerd sein Ziel mit der ihm eigenen Beharrlichkeit und Willenskraft. Im Laufe der Jahre entstanden so insgesamt 4 Kunstinseln mit einer steigenden Anzahl brütender Flussseeschwalben. Am Ende wurden bis zu 40 flügge Jungvögel in einer Brutsaison gezählt. Dafür durfte Gerd auch den mit einem größeren Geldbetrag dotierten Umweltpreis des Bezirksverbandes Pfalz für den NVS entgegennehmen. In gleicher Weise wurde auch das Kies-Bagger-Unternehmen geehrt, das seine Geldprämie dem NVS spendete.
Dies war übrigens die einzige Flussseeschwalbenkolonie in Hessen, Rhld.Pfalz und im Saarland.
Ich könnte noch so viel über unseren Preisträger und seine Naturschutzaktivitäten berichten, wie z.B über den unter seiner Leitung entstandenen großen, sehr arbeitsintensiven Amphibienzaun bei Spirskelbach und dessen jahrzehntelange Betreuung, seine Mitwirkung im Wanderfalken- und auch im Storchenschutz„ aber ich glaube das bisher gesagte reicht aus, um das Lebenswerk dieses Mannes erkennbar zu machen..
Soviel sei noch gesagt. Das, was der NVS heute ist, verdankt er zum großen Teil Gerd Kümmel.
Es ist nicht nur die Liebe zur Natur im Allgemeinen sondern auch die Liebe zur südpfälzischen Heimat, die ihn so motivierte. Obwohl er einen "Migrationshintergrund" hat - seine Wurzeln liegen in Hessen und einen Großteil seines Lebens verbrachte er in Nordrhein-Westfalen -.
Es war die Liebe, die Liebe zu seiner leider viel zu früh verstorbenen Lebensgefährtin Doris, die ihn in die Pfalz - genau genommen nach Kandel - geführt hat. Sie war es auch, die ihn mit der Schönheit der pfälzischen Landschaft vertraut gemacht hat. Ich kenne keinen "eingeborenen" Pfälzer, der sich besser im Pfälzerwald, im Bienwald und in den pfälzischen Rheinauen auskennt als Gerd.
Nicht vergessen darf man auch seine Leidenschaft für das Fotografieren. Unzählige schöne und beeindruckende Natur- und Landschaftsaufnahmen entstanden durch seine Kamera und dies auch schon vor dem digitalen Zeitalter. Etliche seiner Aufnahmen fanden Eingang in die Fachliteratur wie z.B. in das zweibändige Werk der GNOR über die Amphibien und Reptilien in Rheinland - Pfalz.

Landau, den 05.03.2017 Rolf Wambsganss

NVS Ortsgruppe Billigheim-Ingenheim wird Partnerbetrieb Naturschutz

Der Naturschutzverband Südpfalz (NVS), Ortsgruppe Billigheim-Ingenheim, bewirt-schaftet ca 33 Hektar Streuobst, Feldgehölze, Wald und Grünland. Damit ist er als landwirtschaftlicher Betrieb einzuordnen. Unter diesen Voraussetzungen sah es die NVS-Ortsgruppe als sinnvoll an, sich beim Dienstleistungszentrum ländlicher Raum (DLR) Bad Kreuznach als Partnerbetrieb Naturschutz zu bewerben.  Das vom Land Rheinland-Pfalz initiierte Konzept "Partnerbetrieb Naturschutz" sieht eine funktionie-rende und gedeihliche Partnerschaft zwischen Naturschutz und Landwirtschaft vor und will bewirken, dass eine an der nachhaltigen Nutzung unserer Landschaft gele-gene Betriebsführung möglich ist und Ökonomie und Ökologie als gleichwertige Be-wirtschaftungsziele nebeneinander stehen können. Hierfür übernehmen "Partnerbe-triebe Naturschutz" Verantwortung und Vorbildfunktion. So wurde für die Ortsgruppe unter Mitarbeit der Fachberatung ein naturschutzfachliches Leitbild mit Zielvereinba-rung erstellt. In der Charakterisierung "unseres Betriebes"  wurde insbesondere "die Fülle der Themen und die Ideenvielfalt" als besonders beeindruckend genannt. Er-gänzend wurden die von der Ortsgruppe herausgegebene Karte mit NVS-Rundwegen,  die in der Gemeinde aufgestellten Informationstafeln und die auf NVS-Flächen errich-teten Lebenstürme, Stein- und Reisighaufen, Insektenhotels, Trockenmauer sowie die Betreuung der ca 400 Nistkästen besonders hervorgehoben. Um die Weiterentwick-lung der bereits getätigten Naturschutzmaßnahmen zu fördern, wurden Entwicklungs-ziele vereinbart, die die bisherige Arbeit ergänzen und weiterentwickeln sollen. Dazu zählen u.a. Bemühungen zum Grundstücksankauf zur Anlage von Feldgehölzen und Ackerrandstreifen, die Erhaltung der Streuobstwiesen mit regional typischen Obstsor-ten, sowie die Anlage von Blühstreifen. Mit diesem Entwicklungskonzept wurde die Ortsgruppe Billigheim-Ingenheim als "Partnerbetrieb Naturschutz" anerkannt. Die Aus-zeichnung mit Urkundenüberreichung erfolgte in Bad Kreuznach. Das den als Part-nerbetrieb kennzeichnende Schild wurde im Beisein des Beraterteams, der Vorstand-schaft und weiterer NVS- Mitglieder an den NVS-Schuppen in Mühlhofen angebracht. Die NVS-Ortsgruppe freut sich über  diese Auszeichnung und hofft, durch ergänzende Beratung von außen sinnvolle  Entwicklungsschwerpunkte vorantreiben zu können. Damit ein Zugewinn für Natur und Landschaft bewirkt werden kann,  brauchen wir weiter die aktive Unterstützung unserer Mitglieder und  Förderer. Unser Dank steht deshalb auch an dieser Stelle für allen ehrenamtlichen Einsatz.

Text und Fotos: T. Holk

SchülerInnen der BBS Landau unterstützen den Naturschutzverband in Sachen  Fettfutteraktion



Seit Jahrzehnten stößt die vom Naturschutzverband Südpfalz e.V.  durchgeführte Fettfutteraktion auf große Resonanz.  Neben unseren Mitgliedern  zählen etliche Mitbürgerinnen und Mitbürger zur treuen Kundschaft und lassen sich jedes Jahr gegen eine kleine Spende Fettfutter  in ihr Futterhaus füllen.  Die Fettfutterhäuser  wurden von   Herbert Riebel, Rolf Lambach und etlichen Helfern entwickelt und über die Jahre immer wieder neu gebaut, um der Nachfrage  gerecht zu werden. 
Umso größer war die Freude über Unterstützung  von SchülerInnen der Klasse 16a des Berufsvorbereitungsjahres  der Berufsbildenden Schule Landau. Die Klasse,  der neben deutschen SchülerInnen auch  minderjährige Flüchtlinge angehören, machten daraus ein „Projekt“; sie bauten unter der fachmännischen Leitung der Fachlehrer Oliver Frey und Christian Fröde  fürs erste 34 Fettfutterhäuschen  aus alten Regalbrettern. Ein Dank an dieser Stelle allen Beteiligten, die dieses Projekt gefördert und unterstützt haben; besonderer Dank gilt vor allem Dr. Annette Ehrgott,  sowohl im NVS als auch im Lehrerkollegium „beschäftigt“, die die Idee zu diesem Projekt  in die Berufsbildende Schule gebracht hat.
Bei der Übergabe der Futterhäuschen berichtete der Vorsitzende Kurt Garrecht über die ehrenamtliche Arbeit des NVS  in Sachen Natur- und Landschaftsschutz. Zum Dank gab es einige Schachteln Schokoküsse.  Da das Projekt allen Beteiligten viel Freude bereitet hat, ist eine weitere Zusammenarbeit geplant; auch eine gemeinsame Exkursion ist  im kommenden Jahr angedacht.

 

Getreu dem Motto "Alle Jahre wieder..." waren wir auch in diesem Jahr wieder auf dem Herxheimer Adventsmarkt mit unserem Stand vertreten.

Nistkasten für Schleiereulen
im Turm der Herxheimer Pfarrkirche installiert

 

Endlich war es soweit: nachdem Pfarrer Vogt unser Vorhaben sehr begrüßt hatte, wurde der
Nistkasten für Schleiereulen im November von Mitgliedern der NV-S Ortsgruppe Herxheim- Insheim  im Kirchturm eingebaut.

Zuvor hatten unsere Experten Ewald Hirsch und Karl Heinz Stahlheber den Turm inspiziert und Tips zum Bau gegeben.

Mit unserem Neumitglied Peter Garrecht aus Offenbach wurde der richtige  Mann gefunden, den Kasten quasi im Baukastensystem  zu bauen.  Denn aufgrund seiner Größe konnten  nur die Einzelteile des  Kastens die enge Wendeltreppe hoch zum ersten Podest transportiert werden.  Hier erfolgte die „Montage“ durch den Konstrukteur sowie weiteren Helferinnen und Helfer  aus den Reihen der Ortsgruppe Herxheim -Insheim.

Schließlich  der  Einbau des  Kasten in die schießschartenartige Fensteröffnung.

Abschließend konnte mithilfe des jungen Mannes, eines Dachdeckers aus Neustadt, der gerade am Turm arbeitete, die Holzblende samt Anflugbrett aussen angebracht werden.

Arbeitseinsatz des NV-S Niedehorbach an der Steilwand am Samstag dem 26.11.2016

Mitglieder des Ortsgruppe Niederhorbach haben am vergangen Samstag mit Unterstützung aus der Bevölkerung die jährlich erforderlichen Pflege und Erhaltungsmaßnahmen an der Lößsteilwand in der Niederhorbacher Gemarkung durchgeführt.

Nachfolgender Text und Bilder mit freundl. Genehmigung der Ortsgruppe Niederhorbach


Der Naturschutzverband Südpfalz (NVS) hat die Steilwand östlich Niederhorbach auf seinem eigenen Grundstück im Februar 2004 neu angelegt. Wir dokumentieren laufend die Entwicklung und Besiedlung mit Wildbienen- und Wespenfauna.

Während der Erst-Untersuchung im Jahr 2004 konnten 60 Bienenarten und weitere 19 Arten aus den Gruppen der Grabwespen, Goldwespen und solitären Faltenwespen nachgewiesen werden. Daraus sind 21 Bienen und eine Grabwespe in den Roten Listen des Landes bzw. des Bundes als mehr oder weniger bestandsbedroht aufgeführt.

Trotz unserer Pflege fehlen im Vergleich zu anderen Lößstrukturen in der Umgebung nach wie vor auch heute noch etliche Arten. Um diese Populationen langfristig zu schützen, müssen ihre Lebensgrundlagen gepflegt und / oder neu geschaffen werden. Mit unserem Arbeitseinsatz an „unserer“ Steilwand tragen wir dazu bei: Der Bewuchs soll zielgerichtet entfernt und dadurch die Besiedelung durch Bienen und Wespenfauna unterstützt werden.

 

Arbeitseinsatz der NV-S Ortsgruppe Freckenfeld am 12. November 2016

Bei dem Arbeitseinsatz wurden mehrere Streuobstwiesen im Bereich der Ortgruppe Freckenfeld gepflegt und von unerwünschtem Zuwachs befreit.

Auf der Fläche "im Mittelfeld" wurden mit der Motorsense und von Hand Brombeerhecken entfernt, da dort ein maschinelles Mulchen nicht möglich ist. Des Weiteren wurden im nördlichen Teil zwei 2 Kirschbäume freigeschnitten, die stark eingewachsen waren.

Auf der Streuobstwiese zwischen Bahndamm und Dierbach "Im Billigheimer Grund" musste ein umgefallener Zwetschgenbaum entfernt werden und in Nähe der Brücke am Bahndamm darüberhinaus ein kleiner Bereich von Haselsträuchern befreit werden.

 

Die Bilder zeigen die Streuobstwiesen Anfang Oktober 2016

Aktion Fettfutter für unsere heimischen Vögel

Samstag 5. 11. 2016 ab 9:00 bei Herbert Riebel
Grundstück zw. Ilbesheim u. Leinsweiler

 

Der Naturschutzverband Südpfalz e.V. bietet seit vielen Jahren zur kalten Jahreszeit frisch zubereitetes Fettfutter für die Fütterung der in unserer Region überwinternden Vögel an. Der Arbeitseinsatz zur Herstellung hat einen festen Termin: es ist der erste Samstag im November. Verarbeitet wird weit mehr als eine Tonne Material, zusammengesetzt aus ca. 450kg Rindertalg, 500kg gereinigten Sonnen-blumenkernen, 250kg Haferflocken und 100kg Futterweizen.
Der ausgelassenene Rindertalg wird mit den in rund 30 Litern Rapsöl eingeweichten Haferflocken sowie den Sonnenblumenkernen und dem Futterweizen vermischt.

Das in einem großen Kessel erhitzte Fett wird Runde um Runde in einem Bottich mit der Samenmischung vermengt und noch in flüssigen Zustand in die bereitgestellten Futterhölzer eingefüllt und ggf. noch zusätzlich festgedrückt.
An der Aktion Fettfutter beteiligt sich eine große Anzahl unserer Aktiven. Es dauert mehrere Stunden, bis alle Futterbehälter neu befüllt sind.
Unsere Futterhölzer sind so robust und wetterbeständig, dass sie jedes Jahr neu befüllt werden können, so dass nach der Erstanschaffung keine weiteren Kosten entstehen.

Die Fettfutteraktion ist eine Leistung des NVS, die aus dem Mitglieder-Beitragsaufkommen finanziert wird. Die Befüllung wird daher kostenlos abgegeben – allerdings nehmen viele Teilnehmer die Gelegenheit wahr, den Verband mit einer Spende zu unterstützen.
 

Warum Fettfutter im Futterholz?
 

Gegenüber dem traditionellen Futterhäuschen für loses Streufutter bietet das Futterholz mit Fettfutter entscheidende Vorteile:

  • Da das Futter in senkrechter Position angeboten wird, kann es nicht verschmutzt werden. Viele Futterhäuschen sind so gebaut, dass sie verkotet werden können, was eine erhebliche Ansteckungsgefahr durch Fäkalienkeime bewirken kann.
  • Durch den Rinderfettanteil erhalten die Vögel eine für sie relativ leicht verwertbare Energiezufuhr als Ersatz für das Fett ihres Sommerfutters.
    Sie können das Fett direkt verbrennen müssen sich aber auch etwas anstrengen, um das Futter aus dem Klotz zu picken. Das regt einerseits den Kreislauf an, veranlasst die Vögel andererseits aber auch, bei nicht zu kalter Witterung leichter zu sammelnde Naturnahrung – soweit vorhanden – zu bevorzugen.
  • Es fallen beim Picken immer kleine Fett- und Flockenbrösel sowie Samenkerne auf den Boden, die von den Weichfressern sowie Vogelarten, die die Futterhölzer nicht anfliegen (wie z.B. unser Buchfink), aufgenommen werden können.
  • Aufgrund der großen Füllmenge ist das Futterangebot ohne ständige Wartung zuverlässig vorhanden – die Wintergäste können sich darauf verlassen, hier Futter zu finden, wenn sie es brauchen.


Wie in jedem Jahr ist für das leibliche Wohl der Beteiligten bestens gesorgt.
Passend zur kalten Jahreszeit gibt es ein leckeres Kesselfleisch frisch zubereitet.

Bitte Teller und Besteck selbst mitbringen!

Errichtung von Steinhaufen
in der Flur durch den Naturschutzverband Hochstadt

 

Bereits 3 Steinhaufen wurden mit Zustimmung der Gemeinde auf gemeindeeigenen und vereinseigenen Flächen in den letzten Wochen errichtet. Sinn der Sache ist der Versuch zur Erhöhung und Sicherung der Artenvielfalt in unserer Gemarkung. Steinhaufen haben eigentlich eine lange Tradition in unserer Weinbergsflur, Steinhaufen "In den Siebenmorgen"      das hing mit der Reberziehung zusammen.   
                                                          Diese kannte Zeilenendsteine und Zwischensteine aus Sandstein, die zu Befestigung der Zeilendrähte dienten. Bei Erneuerung der Anlagen  wurden diese entfernt, an geeigneten Stellen gelagert und nach erfolgtem Rebenaufwuchs wieder eingesetzt. Heute sind die Wingertsteine und somit auch  die aufgesetzten Wingertsteine aus der Rebflur verschwunden, die  neuen Steinhaufen sollen sie ersetzen, so sehen sie beispielsweise aus.

Oder ein weiteres Beispiel

"Im Weinböttich"

Diese Steine bieten trockene und warme Lebensräume, speichern Sonnenwärme und bieten Ruhe und Jagdplätze für viele Lebewesen: Insekten, wie Hummeln ,Bienen  und Wespen, aber auch Spinnen, allerlei Kriechtieren, wie Eidechsen und Blindschleichen, auch Erdkröten, Wiesel und Igel ,sogar Vögel, wie der Steinschmätzer, können hier leben. Jedenfalls sind solche groben Steinaufsetzungen ein weiteres Angebot an Lebensraum in unserer Landschaft. Auf den gezeigten Bildern sind die unterschiedlichen Steingrößen gut zu erkennen, sie wurden  durch  die Helfer des NVS so angeordnet, dass verschieden große Hohlräume im Steinhaufen entstanden. So haben und hatten die Helfer schon etliche Tonnen zu bewegen und es gilt mehreren Mitgliedern des NVS für die geleistete Arbeit zu danken: Ludwig Muth, Werner Hünerfauth, Rolf Völcker, Dieter Thomas, Günter Hörner, Erich Gutting, Alois Modery, Adolf Laux, Theo Humbert, Fred Leistner und Gerd Pressler.
Die Steinhaufen und ihr unmittelbares Umfeld  bedürfen natürlich auch einer pflege, die der NVS Hochstadt künftig auch leisten wird

Die Hummeln und ihre Kokons in den Gartenabfällen

Erfolgreiche Umsiedlung eines Hummelvolks in Insheim 

Auf dem Grundstück einer NVS Mitgliedsfamilie in Insheim, fällt in jedem Jahr eine große Menge Gartenabfälle an. Während ein Teil davon kompostiert werden kann, wird der Rest zu einer Art Miete aufgeschichtet und  dann jeweils im Frühsommer mit Traktor und Hänger von einem Nachbarn zur Grünabfall-Deponie nach Rohrbach gebracht. 
Beim Aufladen des Grünzeugs mit der Gabel wurde jetzt zufällig in ein Hummelnest freigelegt, das die Insekten für ihre Kokons in verdorrtem Grasschnitt angelegt hatten. Mit Insektenschutzmittel eingesprüht und umgeben von dem aufgeschreckten Hummelschwarm wurde das Nest mit den Kokons vorsichtig zur Seite gelegt.
Da sich die Tiere bald darauf auf das Nest in der neuen Lage konzentrierten, konnte das Verladen des Grünmaterials relativ unbehelligt zu Ende gebracht werden.

 

Herbert Riebel der Hummelfachmann des NVS, der umgehend kontaktiert wurde versprach Unterstützung und erklärte sich bereit, die Insekten umzusiedeln. 

Am nächsten Morgen rückte er mit einem speziellen, von ihm gebauten Hummel-Umzugskasten an.  Durch seinen Imkeranzug geschützt legte er das Nest mit den Kokons in den sorgsam ausgepolsterten Kasten.  Die wiederum aufgeschreckten Tiere beruhigten sich langsam und nahmen dann den Hummelkasten als neue Heimstatt für sich und ihrer Kokons an.
Das emsige Ein- und Ausfliegen, das man am Flugloch des Kastens beobachten konnte war der Beweis dafür, dass die Umsiedlung der Hummeln erfolgreich verlaufen war.

(Text und Bilder Edgar Schlee)

Erste Gesundheitsmesse in Herxheim

Großer Andrang herrschte bei den Ausstelllern  der Ersten Gesundheitsmesse in der Herxheimer Festhalle. 
Jung und Alt wollten sich  rund um das Thema Gesundheit  informieren.
Darüber hinaus bot ein Rahmenprogramm Kurzweil und Abwechslung.

Wir konnten zum Thema „Gesund genießen“ und „nachhaltige Freizeitgestaltung in und mit der Natur“  in zahlreichen Gesprächen für unsere ehrenamtliche Tätigkeit werben und auch ein wenig begeistern.

Der Verkauf  „gesunder“ regionaler Produkte von Südpfälzer Streuobstwiesen rundete unseren Auftritt  ab.

Ein Dank an Monika Paulat und das „Saftomobil“, die uns Ihre Produkte spendierte, sodass der Erlös voll in die Vereinskasse floss.


Kurt Garrecht

Im Rahmen der Aktion Ehrensache 2016 stellt das SWR Fernsehen in Rheinland-Pfalz
am 11.5. um 18.45 Uhr in der Landesschau Rheinland-Pfalz
Kurt und Regina von Nida als Naturschützer mit eigenem „Mini-Nationalpark“ vor.


Wer den Sendetermin verpasst hat kann den Beitrag für begrenzte Zeit auch unter nachfolgendem Link auf seinem Computer in der SWR Mediathek anschauen.
http://www.swr.de/ehrensache/kurt-und-regina-von-nida-naturschuetzer-mit-eigenem-mini-nationalpark/-/id=13842698/did=17417764/nid=13842698/12covwy/index.html

Offizielle Verabschiedung der ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder

 

Bei der Sitzung der Ortsverbände und des Vorstandes am 12.04.2015 in Heuchelheim-Klingen im Vereinsheim der „Altertrümmer verabschiedete der
neue Vorsitzende Kurt Garrecht die aus dem Vorstand ausgeschiedenen

Mitglieder Monika Paulat und Gerd Kümmel mit netten Dankesworten und überreichte beiden jeweils ein kleines Präsent

Die Ergebnisse der Amphibienschutzaktion im Jahr 2016 an der K19 liegen jetzt vor.

Die Aktion dauerte in diesem Jahr vom 02.Februar bis zum 03.April. Die Anzahl der geretteten Amphibien liegt mit insgesamt 1158 Exemplaren erfreulicherweise um mehr als 50% über den Zahlen des Vorjahrs. Mehr...

Interessante Exkursion nach Waghäusel – ein Ornithologischer Höhepunkt

Traditionsgemäß fand unsere jährliche Exkursion am 10. April  zu den Absetzteichen der ehemaligen Zuckerfabrik Waghäusel  statt, dem wohl besten Vogelbeobachtungsgebiet in Süddeutschland.
Die Exkursion wurde angekündigt als:
 
                         "zu den Blaukehlchen und Purpurreihern".

Das war absolut nicht zu viel versprochen. Selten zuvor hatten wir Gelegenheit so viele Purpurreiher zu sehen und auch Blaukehlchen waren recht häufig zu beobachten. Daneben waren Kiebitze, Rohrweihen, Braunkehlchen, Schwarzhalstaucher, Kormorankolonien, Lachmöven u.v.a. sowohl zu sehen alsauch zu hören und auch das Beobachtungswetter war ideal.

In gewohnt gekonnter Weise wurden wir wieder von Ulrich Mahler durch das Gebiet geführt. Er wohnt in dem Gebiet und ist der Fachmann für das Gebiet. Der NV-S kann sich glücklich schätzen, dass er sich jährlich die Zeit nimmt uns durch diese Gebiet zu führen.
Vielen Dank auch Norbert Rapp und Siggi Schweers für die Organisation und offentlich findet diese Exkursion nächstes Jahr wieder statt.

Naturschutzverband Südpfalz (NV-S) mit neuem Vorstand – langjähriger Vorsitzender Gerd Kümmel mit großem Applaus verabschiedet

 

Die Arbeit des Naturschutzverbandes Südpfalz lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Mitglieder. Nur so, mit Engagement und Sachverstand  können die Ziele des Verbandes, der Schutz der Landschaft und der Natur in der Südpfalz erreicht werden.

 

Ein solcher Naturschützer mit Leib und Seele ist der langjährige Vorsitzende Gerd Kümmel, der bei der Wahl zum Vorstand aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.

 

Zuvor spiegelte sein Bericht über die Aktivitäten des Naturschutzverbandes Südpfalz des vergangenen Jahr 2015 auch das jahrzehntelange Engagement des Vereins für den Schutz der Natur wieder: Sei es der Bruterfolg der Flussseeschwalben, die auf der von NV-S Mitgliedern vor Jahren  errichteten künstlichen Insel im Hagenbacher Kiessee nisteten, sei es die neue Brutinsel, die letztes Jahr in einem Baggersee bei Leimersheim zu Wasser gelassen wurde.

Wie alle Jahre, so Gerd Kümmel,  wurde insbesondere von der Ortsgruppe Wörth die Wander- und Laichzeit der Amphibien begleitet. So wurden dort am Amphibienschutzzaun  letztes Jahr mit insgesamt 787 Tieren 267 Exemplare mehr als im Jahr davor gezählt.

In Hatzenbühl wurden unter Leitung von Monika Paulat über 500 Tiere gezählt, dabei 200 Springfrösche und ebenso viele Bergmolche.

Weiter hob Gerd Kümmel  die Fettfutterherstellung unter Federführung von Herbert Riebel und besonderer Mitarbeit von Uwe Deck, Rolf Lambach und Peter Schöppe hervor, die einen, wenn auch relativ kostenintensiven, Beitrag zur Überwinterung unserer heimischen Singvögel darstellt.

Weiter habe sich der Bestand an Steinkäuzen erholt, Gerd Kümmel wies in diesem Zusammenhang auf das Engagement von Karlheinz Stahlheber und Ewald Hirsch hin, die sich seit Jahren intensiv um  etliche Niströhren für diese Tiere kümmerten.

Neben den genannten Personen seien noch Dr. Reiner Tempel, Dieter Zeiss, Rolf Wambsganss sowie Kurt Koch aus Kandel für ihr Engagement für den Naturschutz zu nennen und zu danken.

Dies alles zeige, so Kümmel, wie wichtig das Engagement für den Naturschutz in unserer immer intensiver genutzten Kulturlandschaft sei.

Im  NV-S betreiben dies hauptsächlich die Ortsvereine und –gruppen vor Ort mit ihrer jahrzehntelangen Erfahrung in der Naturschutzarbeit,  sowie die NV-S Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz, die gewährleistet, dass angekaufte Flächen im Sinne des Naturschutzes erhalten und entwickelt werden.

In der Wahl zum Vorstand wurde Kurt Garrecht aus Herxheim zum 1. Vorsitzenden einstimmig gewählt.

Norbert Rapp aus Kandel wurde als 2. Vorsitzender in seinem Amt  bestätigt, ebenso Kurt Bögelspacher aus Hagenbach als Schatzmeister. Neu im Vorstandsteam ist Max Rieder aus Landau, der das Amt des Schriftführers von Monika Paulat übernommen hat. Zum guten Schluß wurde Klaus Adolph aus Billigheim mit der Betreuung der Homepage betraut.

Nach der Wahl bedankte sich Kurt Garrecht bei seinem Vorgänger für dessen hervorragende Arbeit und wünschte sich, dass Gerd Kümmel auch als „Ruheständler“ weiterhin ein offenes Ohr in Sachen NV-S haben würde.

 

Rolf Wambsganss dankte dem langjährigen Vereinsvorstand Gerd Kümmel für seine hervorragende Arbeit. Der Wahlpfälzer Kümmel stand 25 Jahre erfolgreich dem Verein vor. Unter seiner Leitung gewann der NV-S die Bedeutung, die er heute in der Südpfalz innehabe, so Wambsganss.

Ebenso dankte Heinz Wissing als langjähriger Weggefährte von  Gerd Kümmel diesem für seine Tätigkeit für den Naturschutz und stellte den Antrag, Gerd Kümmel zum Ehrenvorsitzenden zu benennen. Diesem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.

Am 03.11.2015: Informationsveranstaltung im Haus der Begegnung in Herxheim - Beginn 19:30 Uhr

Zwecks Gründung einer Ortsgruppe in Herxheim laden wir Sie recht herzlich ein, mehr über den seit Jahrzehnten in der Region aktiven Naturschutzverband Südpfalz e.V. (kurz NVS) zu erfahren.

Vorsitzender Gerd Kümmel,  sowie Vorstandsmitglied  Norbert Rapp werden über die vielfältige Arbeit in Sachen Naturschutz berichten. Dazu gehören neben der Biotoppflege von Teichen und Tümpeln, Wiesen und Feldgehölzen ebenso die Bewirtschaftung von Streuobstwiesen, aber auch Maßnahmen zum Schutz der heimischen Vogelwelt.

Dieter Zeiß, Vorstandsmitglied der vom NVS errichteten Stiftung zum Schutz der Landschaft und Natur in der Südpfalz,  wird über die Arbeit und Zielsetzungen dieser Stiftung berichten.

Sie sind alle herzlich eingeladen.

Die Initiatoren:

Kurt Garrecht,    Marcus Ehrgott

17.10.2015: Mitstreiter im Mauersegler-Team gesucht.

Unser Mitglied Hans-Wilhelm Hassenpflug aus 67483 Edesheim, Steingasse 1 sucht
Mitstreiter zum Schutz der Mauersegler. Er hat reichhaltige Erfahrung vor allem in der Ansiedlung von größeren Kolonien
von Mauerseglern in anderen Verbänden gesammelt. Er möchte aus Holz Mauerseglerkästen kostengünstig bauen, die er
an Gebäuden anbringen lassen will.
Dazu braucht er Mitstreiter:

  • zum Bau von Mauerseglerkästen
  • zur Meldung von Anbringungsmöglichkeiten
  • zur Kontaktaufnahme mit Feuerwehr, THW u. dgl.

Auch Mitstreiter, die nicht zu viel Zeit investieren können, sind herzlich willkommen. Bitte meldet Euch bei ihm entweder per Mail: hans-wilhelm-hassenpflug@gmx.de oder telefonisch unter 063239138843.

02.10.2014: Die Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz ist ab sofort im Internet erreichbar.

Unsere "Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz" hat ab heute eine eigene Webseite im Internet:  http://www.nvs-natur-stiftung.de. Wir empfehlen Ihnen herzlich den Besuch dieser Informationsquelle zu unserer Stiftung.

03.09.2014: Die Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz ist ab sofort rechtsfähig.

Die Gründung der NVS Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz ist mit der offiziellen Übergabe der Stiftungsurkunde am 3. September 2014 in Klingenmünster formal zum Abschluss gekommen. Im Rahmen einer Feierstunde begrüßten Vertreter der Kreis-, Landes- und Bundespolitik diese Initiative, zwei Festredner würdigten das mit dieser Stiftung realisierte Konzept von nachhaltigem Naturschutz als die einzige langfristig zielführende Vorgehensweise.

 

Weitere Informationen finden Sie in drei Zeitungsausschnitten zum Thema.

Der NVS beschließt die Gründung einer Stiftung

Bericht von der Jahreshauptversammlung vom 11. Februar 2014

Wie bereits angekündigt und erläutert, beabsichtigt der NVS, die in seinem Eigentum befindlichen Grundstücke in eine Stiftung zu überführen und so ihre Zweckbindung für den Naturschutz langfristig zu gewährleisten.

Um dieses Projekt auf den Weg zu bringen, war für die diesjährige Hauptversammlung eine umfangreiche Tagesordnung angekündigt worden. Neben den üblichen Berichten des Vorsitzenden, des Schatzmeisters und der Kassenprüfer sowie der Entlastung des Vorstands für die Amtsführung im zurückliegenden Jahr waren insgesamt sechs Abstimmungen in Sachen Stiftungsgründung angesetzt.

Dank sorgfältiger Vorbereitung verlief die Beschlussfassung ohne Probleme im geplanten Zeitrahmen.  Alle Beschlüsse wurden ohne Gegenstimme gefasst.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

  • Der NVS beschließt die Gründung der „Stiftung zum Schutz von Landschaft und Natur in der Südpfalz“ entsprechend dem Satzungsentwurf in der Fassung vom 06.01.2014. Die Vorsitzenden der vier Gründervereine sind beauftragt, das Stiftungsgeschäft entsprechend zu tätigen.

Der komplette Satzungstext ist im Anschluss an diesen Bericht nachlesbar. Hier eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Festlegungen:

 

Zielsetzung der Stiftung ist die

  • nachhaltige Zweckbindung des bestehenden immobilen Vermögens des NVS (hierzu wird der gesamte Grundbesitz an die Stiftung übertragen).

  • Schaffung einer attraktiven Möglichkeit für weitere Zustiftungen (z.B. Erbschaften) im Sinne unserer heimischen Natur.

  • Führung eines Ökokontos als Kompensationsmöglichkeit für Verursacher im Sinne des Naturschutzgesetzes.

Stiftungszweck ist

  • die Förderung von Naturschutz und Landschaftspflege, ebenso wie Aktivitäten zur Bewahrung der Vielfalt, Eigenart und Schönheit von Natur und Landschaft in der Südpfalz als menschliche Lebensgrundlage.

  • der Erwerb ökologisch wertvoller Flächen, Renaturierung, Betreuung sowie Pflege naturnaher Landschaftselemente und die Schaffung von Möglichkeiten für Ersatzmaßnahmen.

  • Die vier Gründervereine bringen das Stiftungsvermögen in Höhe von € 25.000 in folgenden Anteilen ein: der Hauptverband € 15.000, die Ortsgruppe Billigheim-Ingenheim € 5000, die Ortsgruppen Hochstadt und Niederhorbach je € 2500.
  • Als Liquiditätseinlage werden folgende Beiträge in die Stiftung eingebracht: vom Hauptverband weitere € 15.000, und von jeder Ortsgruppe (außer den drei Gründungsmitgliedern) ein Beitrag von € 10 je Mitglied. Daraus ergibt sich ein Gesamtbetrag von rund € 24.000.

  • Als Mitglieder des Stiftungsrats werden folgende Vertreter des Hauptverbands und der 11 Ortsgruppen bestellt:

Hauptverband:                                 Monika Paulat

Ortsgruppe Barbelroth:                     Gerhard Meyer

Ortsgruppe Billigheim-Ingenheim:     Traudel Holk

Ortsgruppe Dierbach:                       Siegfried Löhlau

Ortsgruppe Erlenbach:                      Klaus Bolz

Ortsgruppe Freckenfeld:                   Ewald Hirsch

Ortsgruppe Heuchelheim-Klingen:     Dr. Rainer Tempel

Ortsgruppe Hochstadt:                     Gerd Pressler

Ortsgruppe Kandel:                          Siggi Schweers

Ortsgruppe Minfeld:                          Volker Korbstein

Ortsgruppe Niederhorbach:               Rolf Lambach

Ortsgruppe Wörth:                           Bernd Albersmeier

  • Als weitere Mitglieder des Stiftungsrats werden folgende Sachverständige bestellt:

Dr. Hans Jürgen Hahn, Landau

Prof. Dr. Hanns Petillon, Landau

Uwe Weibel, Kandel

Dr. Christian F. Weisser, Scheibenhardt

Kurt von Nida, Kleinfischlingen

Der NVS Vorstand wird autorisiert, die Übertragung des immobilen Vermögens des NVS an die Stiftung in Form einer Schenkung bis Ende 2015 abzuwickeln.

Soweit die Beschlüsse der Hauptversammlung vom 11.02.14. Wie geht es nun weiter?

 

Die Vorsitzenden der vier Gründervereine unterzeichnen das Stiftungsgeschäft und beantragen die Registrierung und Bestätigung der Stiftung bei der ADD Trier.

 

Der Stiftungsrat wählt auf seiner konstituierenden Sitzung zunächst seine(n) eigene(n) Vorsitzende(n) und Stellvertreter(in) und bestellt den Stiftungsvorstand. Folgende Bewerber sind für den Vorstand der Stiftung nominiert:

 

Dieter Zeiß, Billigheim-Ingenheim    (Erster Vorsitzender)

Gerd Kümmel, Kandel                      (stellvertretender Vorsitzender)

Georg Herion, Dierbach                   (OG Dierbach)

Ralf Horder, Landau                        (OG Billigheim-Ingenheim)

Matthias Kitt, Minfeld                       (OG Minfeld)


Zu den ersten Tätigkeiten des Stiftungsvorstands zählen logistische Vorgänge wie das Einrichten eines Bankkontos, die Festlegung einer Geschäftsadresse, die Beauftragung einer Stiftungsverwaltung, die Ausarbeitung aller für eine publikumswirksame Veröffentlichung geeigneten Unterlagen sowie eine Bestandsaufnahme in Vorbereitung der Übertragung der NVS Grundstücke an die Stiftung. Die „offizielle“ Überreichung der Stiftungsurkunde wird im Rahmen einer Pressekonferenz mit prominenten Gästen zu einem geeigneten Zeitpunkt erfolgen.

 

Nachfolgend die endgültige Fassung der Stiftungssatzung zur Einsichtnahme (zum Vergrößern bitte in der grauen Kopfleiste auf die Schaltfläche rechts klicken).

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